In 5 Schritten zur verkaufsstarken Landingpage

Kunden über das Internet gewinnen – so der Wunsch vieler Ver­sicherungs­makler. Doch die meisten unterschätzen diese Herausforderung. Ob offline oder online – die Kunden-Akquise bleibt die Königsdisziplin eines jeden Vertrieblers. Eine professionelle Website ist erst der Beginn Ihrer digitalen Sichtbarkeit. Um Website-Besucher in Leads umzuwandeln, braucht es allerdings mehr. Und zwar verkaufsstarke Landingpages und gut geplante Vertriebsmarketing-Kampagnen! Doch was macht verkaufsstarke Landingpages im digitalen Versicherungsvertrieb aus?

In 5 Schritten zur verkaufsstarken Landingpage

Eine gut aufgebaute Landingpage ist ein effektives Marketinginstrument und die Basis einer jeden digitalen Marketing-Kampagne im Versicherungsvertrieb. Schlechte Landingpages, die die Attraktivität eines Angebotes nicht überzeugend vermitteln und somit der Kundenerwartung nicht gerecht werden, sorgen für schlechte Kampagnen-Ergebnisse – da können Sie noch so viel Werbebudget in die Hand nehmen. Ziel der Landingpage ist es, den Website-Besucher zu einer konkreten Handlung, z. B. die Anforderung eines Angebots, die Vereinbarung eines Termins oder den Download eines Leitfadens, aufzufordern.
 

Erfolgsfaktoren einer verkaufsstarken Landingpage

Beim Aufbau der Landingpage sollte darauf geachtet werden, dass die Seite auf einen Blick verdeutlicht, worum es geht, für welches Problem eine Lösung geboten wird und was das Nutzenversprechen ist. Verkaufsstarke Landingpages zeichnet aus, dass die Produktbotschaft oder der angebotene Mehrwert optimal auf die Informationsbedürfnisse des Besuchers zugeschnitten ist. Die Landingpage muss den Interessenten inhaltlich direkt ansprechen und seine Bereitschaft wecken, sich mit dem Angebot zu beschäftigen und schließlich zu handeln.

Die 5 wichtigsten Erfolgsfaktoren einer gelungenen Landingpage sind:
 

Eine aussagekräftige Headline

Ein Leser entscheidet in wenigen Sekunden, ob ihn ein Angebot interessiert und er sich intensiver damit beschäftigen möchte. Die Headline soll dem Besucher kurz und knackig mitteilen, was ihn auf der Landingpage erwartet.
 

Fokus auf das Wesentliche

Eine Landingpage ist kein Bauchladen. Jemand der auf einer Landingpage landet, hat sein Problem in der Regel schon erkannt und ist auf der Suche nach spezifischen Informationen bzw. Angeboten zur Lösung seines Problems. Vermeiden Sie jedoch die Aufzählung von Produktinformationen. Den Kunden interessieren nicht die Produktmerkmale, sondern was ihm das Produkt bzw. Angebot bringt. Eine verkaufsstarke Landingpage muss daher die folgenden Fragen beantworten:

  • Welches Problem löst das Angebot?
  • Welchen Nutzen hat das Angebot für mich?
  • Welche meiner Bedürfnisse befriedigt es?
  • Inwiefern macht das Angebot mein Leben einfacher?
  • Was kostet mich das Angebot?

Wenn der Besucher z. B. Sorge hat, seine Arbeitskraft durch sein erhöhtes Berufsrisiko als Handwerker zu verlieren und auf der Suche nach der Absicherung seines Einkommens ist, möchte er keine Informationen zur Haft­pflichtversicherung haben.

Beispiel: www.christian-wimmer.eu/arbeitskraftabsicherung
 

Strukturierter Aufbau der Landingpage

Gestalten Sie die Landingpage übersichtlich mit so wenig Text wie möglich und orientieren Sie sich an der klassischen Verkaufsargumentation – Problem, Lösung, Angebot, Vorteil bzw. Nutzen. Aufgrund der Komplexität von Versicherungen und des hohen Erklärungsbedarfs eignen sich vor allem Videos, um die Notwendigkeit und den Mehrwert einer Versicherung zu erklären. Bilder können dazu dienen, den Besucher emotional anzusprechen.
 

Platzierung eines auffälligen Call-to-Action

Einer der wichtigsten Bestandteile einer Landingpage ist ein starker Call-to-Action (CTA). Der CTA muss sofort ins Auge springen. Übliche Handlungsforderungen können z. B. lauten

  • „Für mehr Infos hier klicken“
  • „Jetzt Termin ver­ein­baren“
  • „Jetzt An­ge­bot an­for­dern“
  • „Leitfaden jetzt erhalten“

 
Kurze Ladezeiten

Last but not least, achten Sie auf die Performance sprich kurze Ladezeiten Ihrer Landingpage (unter 3 Sekunden). Ansonsten riskieren Sie, dass der Besucher abspringt, ohne Ihr Angebot überhaupt gesehen zu haben. Verwenden Sie daher unbedingt kompaktes Bildmaterial: Skalieren Sie Bilder und Fotos auf die notwenidige Größe herunter und exportieren sie sie in einer guten – aber nicht der maximalen – Qualität.
 

Best Practice bei der digitalen Vermarktung von Versicherungen 

Erfahrungsgemäß braucht es mehr als sieben Kontaktpunkte mit potenziellen Käufern bis zum Produktabschluss. Das Bewerben eines direkten Produktabschlusses im Bereich Versicherungen und Finanzen ist daher aussichtslos. Weiterhin sind die Hemmungen, direkt einen Beratungstermin bei einem fremden Ver­sicherungs­makler abzuschließen, recht groß. Sie müssen immer im Hinterkopf behalten, dass der Website-Besucher höchstwahrscheinlich noch keine Beziehung bzw. Vertrauen zu Ihnen aufgebaut hat. 

Aus diesem Grund lohnt es sich bei erklärungsbedürftigen Produkten wie Versicherungen und Finanzen im ersten Schritt, weiterführendes Informationsmaterial – z. B. einen Leitfaden oder eine Checkliste – gegen Austausch der Kontaktdaten anzubieten. 

Bevor Sie mit Ihrer eigenen Kampagne starten, schauen Sie sich dieses Best Practice Beispiel einer Landingpage-Kampagne zur Arbeitskraftabsicherung für Handwerker an:

www.christian-wimmer.eu/arbeitskraftabsicherung


Sensibilisieren Sie Ihre Kundenzielgruppen und steigern Sie Ihre Vertragsdichte – mit Vertriebsmarketing-Kampagnen von digidor. 


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Über die Autorin:

Saskia Drewicke unterstützt Makler bei der digitalen Positionierung durch die Entwicklung und Umsetzung von Online-Marketing-Strategien. Im Vertriebsmarketing-Blog erklärt sie, wie Ver­sicherungs­makler eine digitale Präsenz aufbauen und welche Möglichkeiten Online-Marketing in der Versicherungsvermittlung bietet.